Der Erlenbacher Winzerkeller kurz nach seiner FertigstellungAm 23. März 1936 haben 63 Mitglieder die Winzergenossenschaft Erlenbach gegründet und gleichzeitig den Bau des Winzerkellers beschlossen. Durch zahlreiche freiwillige Helfer wurde der Bau zügig durchgeführt und im Herbst 1936 konnte bereits die Ernte in den 15 gebraucht gekauften Holzfässern ausgebaut werden. Die Lagerkapazität wurde durch den Erwerb von 8 600-Liter-Fässern auf 850 hl ausgebaut.

 

 

1957/58 wurde der Winzerkeller modernisiert. Es wurden eine Sauganlage und Der Winzerkeller zu BetriebszeitenMaischeabtropftanks installiert.

Am 3.2.1959 wurde die Gebietswinzergenossenschaft Franken gegründet und Erlenbach war eine der 17 Genossenschaften, die dieser Zentralgenossenschaft beigetreten sind.

Mit der Zusammenlegung der Kelterstationen Erlenbach und Homburg stand ein Großteil des altehrwürdigen Gebäudes leer. Lediglich die Verkaufsstelle der GWF wurde dort unterhalten. Im Jahre 1992 gelang es der Gemeinde Erlenbach das Gebäude langfristig anzupachten und nach einem erstellten Gesamtkonzept umzubauen. Die Winzer errichteten einen Probenkeller im alten Fasslagerraum.

Der Fasskeller wird heute für Weinproben genutzt



Die GWF baute die Verkaufsstelle zu einem Erlebnismarkt um, wo man nicht nur die hervorragenden "Krähenschnabel-Weine" auswählen und verkosten, sondern auch sonstige Produkte der Landwirtschaft erwerben kann. Im Dachgeschoss wurde ein repräsentativer Mehrzweckraum geschaffen. Ein Gesamtgebäude in dem sich "Wein - Kultur - Erleben" lässt.